15.02.2018

… und jeder der Männer, die sich derzeit darüber aufregen, dass in Zeiten der MeToo-Debatte ein „Hey, du Luder, ich f…ck dir gern das Hirn raus" nicht mehr als höfliches und respektvolles Kompliment gilt, sollte sich vielmehr darüber freuen, dass in Zeiten sozialer Netzwerke ein Dummschwätzer bei anderen nicht mehr als Einzelfall und ortsbekannter Trottel gilt.

14.02.2018

Valentinstag: der Tag, an dem viele Menschen mit Geschenken und Aufmerksamkeit beweisen, wie sehr sie ihren Partner an den anderen Tagen im Jahr vernachlässigen.

13.02.2018

Ihr Lieben,

aus gegebenem Anlass sei an dieser Stelle mal eine oft gestellte Frage geklärt. Wenn Leser und Zuschauer im Internet nach mir suchen, stoßen sie dabei auch auf einen gleichnamigen Angler. Dessen Freunde haben gestern wegen einer Verwechslung ihre Fotos vom Angeln auf meiner Facebook-Seite gepostet.

Zu der oft gestellten Frage: Ich bin nicht derjenige, der sich im Internet mit gefangenen Fischen präsentiert – ich angle nie.

Angeln ist ein oft von denjenigen Männern betriebenes Hobby, die gern mit dem Fang eines großen Hechtes prahlen, weil bei ihrem kleinen Wurm niemand anbeißt. :-)

11.02.2018

Zum Glück, Erwin Rüddel, sagst Du als CDU-Gesundheitsexperte endlich mal die Wahrheit und gibst an dem Nachwuchsmangel in der Pflegebranche den Pflegekräften die Mitschuld, weil diese zu schlecht über ihren Beruf reden. Entgegen einem weitverbreiteten Irrtum ist der Nachwuchsmangel in der Pflegebranche natürlich keine Folge der strapaziösen Arbeitsbedingungen, den überlangen Arbeitszeiten und der viel zu geringen Bezahlung.

Die Tatsache, dass Du, Erwin Rüddel, die Pflegekräfte zudem aufgefordert hast, in Zukunft besser über ihren Beruf zu reden, damit dieser attraktiver werde, zeugt von erhabener Weisheit. Das Problem zum Beispiel, dass weltweit 815 Millionen Menschen jeden Tag fast nichts zu essen haben, lässt sich auch am besten dadurch lösen, dass diese Menschen in Zukunft besser über ihre tägliche Hungersnot reden, damit das Verhungern endlich attraktiver wird.

Und natürlich, Erwin Rüddel, könnte man den Beruf der Pflegekräfte auch dadurch attraktiver machen, indem Du und die anderen Bundestagsabgeordneten den Pflegekräften fortan jede unbezahlte Überstunde sowie jede Wochenend- und Feiertagsschicht abnehmen und zudem die Rahmenbedingungen für eine angemessene Bezahlung der restlichen Arbeitszeit schaffen.

10.02.2018

Der Umstand, liebe Bundestagsabgeordnete, dass die Menschen in diesem Land zu Recht eine bessere Versorgung von Erwerbsunfähigen sowie die Schaffung neuer Kindergartenplätze fordern, rechtfertigt übrigens nicht diese Regierungsbildung.

P.S. Und liebe Nachrichtenredaktionen, der Ort, an dem sich Martin Schulz zu Hause fühlt, schreibt sich trotz Rechtschreibreform und Jugendsprache nicht „Würselen", sondern „Würdelos".