29.06.2017

Derzeit ist zu Recht eine Petition gegen Wilderei im Umlauf. In Asien werden Elefanten getötet, weil chinesische Kunden gern medizinische Salben und Schmuck aus Elefantenhaut kaufen. Jeder Mensch möge erkennen, dass er sich gegen solches Unrecht engagieren sollte. Und angesichts dieser Grausamkeit möge doch so mancher Elefant erkennen, dass er aus geld- und mordgierigen Wilderern notfalls prima Sommerlatschen machen kann.

25.06.2017

Und all den Facebook-Nutzern, die Erika Steinbachs Kritik an der „Ehe für alle" loben und dazu wegen der Verwechslung von Ironie mit Dummheit geschrieben haben, dass sie nach dem diesbezüglichen Gesetzesbeschluss ja ihren Kühlschrank heiraten können, sei unmissverständlich klargemacht, dass nach der Einführung der „Ehe für alle" auch zwei homosexuelle volljährige Menschen einander heiraten können, aber dass ein Kühlschrank schon aus Standesgründen niemals einen Pömpel heiraten wird.

20.06.2017

Die Bundestagsabgeordnete Erika Steinbach hat geäußert, die „Ehe für alle" sei „auch die Hintertür für Pädophileninteressen". Dabei ist die Hintertür für Pädophileninteressen die zu einem Priesterzimmer.

Der Zusammenhang zwischen Homosexualität und Pädophilie ist übrigens ebenso schlüssig wie der Zusammenhang zwischen Heterosexualität und Tinnitus.

09.06.2017

Nicht geehrte EU-Abgeordnete,

wegen Eurer derzeitigen Erwägung, die Wasserversorgung europaweit zu privatisieren, sei an dieser Stelle klargestellt, dass der Zugang zu Wasser ein Menschenrecht ist und kein Millionengeschäft für Großkonzerne werden darf, auch wenn Ihr EU-Abgeordneten aus der Gattung der Brüssel-Tiere

- im Gegensatz zu Menschen nicht zu 70 Prozent aus Wasser besteht, sondern zu 70 Prozent aus Schmiergeld

- die Privatisierung der Wasserversorgung genauso unbedenklich findet wie die Privatisierung der Deutschen Bahn, weil die Bahnkunden seitdem schließlich weiterhin Zugang zu dem im Vergleich zu Wasser zwar teureren, aber qualitativ schlechteren Kaffee haben

- wegen Eurer Karriere nur eine Schleimspur als lebensnotwendig erachtet

- der Meinung seid, private Unternehmen würden viel besser als staatliche arbeiten – wie zum Beispiel der Nestlè-Konzern, der zum einen den Menschen in armen Ländern buchstäblich das Wasser abgräbt und für diese Menschen somit die lange Zeit des Verdurstens verkürzt und der zum anderen dieses Wasser dann hierzulande in Plastikflaschen verkauft und somit allen Meerestieren einen Zugang zu Designer-Möbeln aus Kunststoff garantiert

- als Grundnahrungsmittel nur Drogen braucht, um eine EU-Richtlinie für den Krümmungsgrad von Gurken beschließen zu können

- Wasser nur kennt als das unter dem Namen „Mittelmeer" bekannte Abdichtungsmittel für EU-Grenzen

- nur in Kreisen verkehrt, in denen eine Abgeordneten-Hand die andere Lobbyisten-Hand wäscht

- und viel zu sehr mit der Frage beschäftigt seid, ob auch die zum Atmen benötigte Luft privatisiert werden kann

07.06.2017

Vor kurzem wurde ein Rentner-Ehepaar vor Gericht angeklagt, weil es Pfandflaschen im Wert von 1,44 Euro aus Müllcontainern gesammelt hatte.

Natürlich zu Recht.

Es gibt so viele gesellschaftlich anerkannte Methoden, Geld zu verdienen: Man kann zum Beispiel in Fast-Food-Restaurants Styropor als Burger verkaufen; man kann mit Bundestagsbeschlüssen sich selbst die Diäten erhöhen und Rentner sowie Leiharbeiter zu Hungerbezügen verurteilen; man kann mit Börsenspekulationen andere Länder in den Ruin treiben; man kann in armen Ländern den Menschen buchstäblich das Wasser abgraben und dieses hierzulande für viel Geld als Nestlé-Wassermarken verkaufen – kriminelle Machenschaften, wie für 1,44 Euro Pfandflaschen zu sammeln, müssen deshalb mit aller gebotenen Härte angeprangert werden ...