17.01.2019

Anlässlich der Bundestags-Feierstunde zu 100 Jahren Frauenwahlrecht, das am 12. November 1918 beschlossen wurde und am 19. Januar 1919 bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung zum ersten Mal genutzt werden konnte, der Blog-Beitrag vom 12.11.18:

Am 12. November 1918, also vor genau 100 Jahren, wurde in Deutschland das Frauenwahlrecht eingeführt. Und 100 Jahre später können die Frauen in Deutschland wählen, ob sie für die gleiche Arbeit weniger Gehalt als Männer erhalten oder zu Hause die Kinder erziehen.

Genauso selbstverständlich wie das Frauenwahlrecht in Deutschland sollte es deshalb sein, dass Frauen für die gleiche Leistung das gleiche Gehalt wie Männer erhalten – und das Gehalt eines Menschen nicht mehr abhängig ist von dessen Testosteron-Gehalt.

Zum 100. Jahrestag des Frauenwahlrechts fordert Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) auch für den Bundestag eine Frauenquote. Zu Recht. Als nicht sinnvoll erweist sich die derzeitige Versagerquote.

16.01.2019

Anlässlich der derzeitigen Debatte um Meinungsfreiheit:

Zu den Absurditäten heutzutage gehört, dass Menschen bei öffentlichen Aufmärschen anderen Menschen ungestraft das Ertrinken im Mittelmeer wünschen, indem sie unter anderem "Absaufen! Absaufen!" b-r-ü-l-l-e-n, und sich im nächsten Moment beschweren, man dürfe nicht mehr sagen, was man denkt.

Das Problem heutzutage besteht nicht darin, dass man nicht mehr sagen darf, was man denkt, sondern darin, dass viele nicht mehr denken, bevor sie was sagen.

15.01.2019

Du, Alice Weidel, hast nach der Entscheidung des Verfassungsschutzes, die AfD nunmehr als Prüffall für eine mögliche Beobachtung einzustufen, geäußert, mit dem ehemaligen Chef des Verfassungsschutzes, Hans-Georg Maaßen, "wäre diese Entscheidung nicht möglich gewesen, darum musste er gehen."

Und das ist sogar nur die halbe Wahrheit. Die volle Wahrheit ist natürlich, dass man den letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II., mit einem Kantholz erschlagen hat, damit er und die AfD nicht zusammen das Deutsche Reich regieren.

@Alternative-für-Fakten

14.01.2019

Angesichts der Gesellschaft, in der Menschen nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre als Investmentbanker andere Länder in den Ruin treiben, in der Politiker mit einem Doktortitel in Jura nichts gegen Unrecht wie Armut und Diskriminierung tun und in der Menschen mit Ingenieur-Abschluss in der Rüstungsindustrie arbeiten, wird deutlich, wie falsch die weitverbreitete Auffassung ist, dass wir zur Lösung der bestehenden Probleme vor allem mehr übliche Schulbildung brauchen.

Was wir für eine Verbesserung der Gesellschaft tatsächlich brauchen, ist vor allem eine frühestmögliche Herzens- und Charakterbildung.

(Aus meinem Buch bzw. siehe auch Blogbeitrag vom 15.04.18)

12.01.2019

Aus der Reihe positive (satirefreie) Nachrichten: Erfreulich ist nicht nur, dass Island – als erstes Land der Welt – zu Beginn letzten Jahres ein Gesetz eingeführt hat, das Frauen bei gleicher Arbeit das gleiche Gehalt wie Männern garantiert. Erfreulich sind ebenso die Auswirkungen dieses Gesetzes, denn sowohl die Mitarbeiterinnen als auch die Mitarbeiter sind seitdem zufriedener und leisten mehr.

Wegweisend bei der Gleichberechtigung waren auch schon die Wikinger. Die DNS-Untersuchung eines Skeletts aus einem berühmten Wikinger-Grab ergab, dass der vermeintliche Heerführer tatsächlich eine Heerführerin war. Kein Einzelfall, wie andere Untersuchungen bewiesen.

Sogar in der angeblich barbarischen Wikinger-Gesellschaft gab es also mehr Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern als in der heutigen angeblich modernen Gesellschaft.

Island ❤️