16.03.2018

Herzlichen Glückwunsch, Auto-Konzerne von VW, BMW und Daimler,

damit, dass Ihr in Ruhe zuschaut, wie wütend Eure Kunden derzeit sind – und zwar leider nicht ausschließlich auf Euch, obwohl Ihr Abgaswerte gefälscht und dadurch Menschen zu einem Dieselautokauf mit gutem Gewissen gebracht habt;

damit, dass Ihr das von vielen gescholtene Fahrverbot für Dieselautos in Städten notwendig gemacht habt, weil Städte wie Stuttgart praktisch nur durch vom Wind geformte Schadstoff-Wolken sind;

damit, dass Ihr ein paar mit Euch verbandelte Experten die Gesundheitsrisiken von Schadstoffen verharmlosen und Eure Kunden in Städten wie Köln, Berlin und Hamburg glauben lasst, ihre zunehmenden Atem- und Kreislaufprobleme kämen von den Leistungen der ortsansässigen Fußballvereine;

damit, dass Ihr dieses Fahrverbot nicht verhindert habt, weil Ihr zur Maximierung Eures Profits den Euch obliegenden und problemlosen Einbau der längst vorhandenen Technik umgangen habt und viele Eurer Autos deshalb genauso viel Dreck ausstoßen wie Jens Spahn mit einer Äußerung;

damit, dass Ihr Euch insgeheim freut, wenn Eure wütenden Kunden nun auf die Bundesregierung schimpfen mit Einwänden wie:

- „die 16 größten Seeschiffe stoßen jährlich mehr Schadstoffe aus als alle Autos weltweit" – ein sehr sinnvolles Argument gegen ein Fahrverbot für Dieselautos, denn wenn zum Beispiel einem Dieselautobesitzer das Auto gestohlen wird, dann ist derjenige natürlich auch gegen eine Strafe für den Autodieb, sofern dieser jemanden nennen kann, der anderenorts viel mehr Autos stiehlt ...

- ... und die nachweisbar hohe Schadstoffbelastung in Städten wie Stuttgart ließe sich natürlich am besten mit einem Verbot von Kreuzfahrtschiffen beseitigen, die dort den ganzen Tag durch die Innenstadt fahren;

damit schließlich, dass Ihr Euren Kunden nicht anbietet, die erforderliche Nachrüstung zu bezahlen, weil Ihr wegen Eurer Gewinne von mehreren Milliarden Euro pro Jahr so arm seid, dass Ihr nur mit den aus Euren Rüstungsexporten stammenden Nebeneinkommen von ebenfalls mehreren Milliarden Euro pro Jahr überleben könnt;

damit, und dazu den anfangs erwähnten herzlichen Glückwunsch, habt Ihr nach den Tierversuchen des VW-Konzerns mit Affen nun darüber hinaus auch bewiesen, dass wirbel- bzw. rückgratlose Kriechtiere jeden Auto-Konzern leiten können.

15.03.2018

Die Empörung über seine Äußerungen zu Hartz IV und Armut kann Jens Spahn übrigens nicht verstehen. Das ist aus seiner Sicht nachvollziehbar. Er lebt als Bundestagsabgeordneter seit seinem 22. Lebensjahr zu einhundert Prozent auf Staatskosten und ist sehr selbstzufrieden in seiner geistig-seelischen Armut.

14.03.2018

Und wenn Du, Gott, tatsächlich so gütig wärest, wie Christen immer behaupten, dann hättest Du für das prinzipiell ehrenwerte Ziel, in Deinem Umfeld eine höhere IQ-Punktzahl zu haben, nicht schon jetzt ausgerechnet Stephen Hawking zu Dir genommen, sondern hättest uns – mit dem zumindest halbwegs gleichen IQ-Punkte-Zuwachs – von allen Dschungelcamp-Insassen, RTL-Moderatoren und Bundestagsabgeordneten erlöst.

12.03.2018

... nach Deiner Äußerung als designierter Gesundheitsminister, Jens Spahn: „Die Pflegeversicherung ist nicht Vollkasko, aber wenn die Familie mithilft, reicht das Geld ... Ohnehin sind die meisten Menschen ja nur kurz im Pflegeheim, deswegen ist das finanzielle Risiko vertretbar", versteht man die Politik in diesem Land, die möglichst vielen Bürgern mit zunehmender Armut und daraus resultierender abnehmender Lebenszeit eine möglichst kurze Aufenthaltszeit im Pflegeheim garantieren möchte.

Und nach Deiner weiteren Erkenntnis, Jens Spahn: „Niemand müsste in Deutschland hungern, wenn es die Tafeln nicht gäbe ... Hartz IV bedeutet nicht Armut ... Mit Hartz IV hat jeder das, was er zum Leben braucht", sowie der hinlänglich bekannten Tatsache, dass eine Versorgung im Überfluss und das rückenschädliche Verbiegen vor Pharma-Lobbyisten sehr nachteilig für die Gesundheit sind, wäre es doch das beste, wenn Du, Jens Spahn, möglichst kurz im Amt des Gesundheitsministers bist und dafür anschließend lebenslang im Hartz-IV-Bezug.

Addendum: Ebenso traurig wie die Tatsache, dass es in einem so reichen Land wie Deutschland Tafeln gibt, ist die Tatsache, dass es unter so empathiefähigen Lebewesen wie Menschen jemanden wie Jens Spahn gibt.

10.03.2018

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Zahl der in Afghanistan stationierten Bundeswehrsoldaten um ein Drittel erhöhen. Die einzigen Einsatzorte, bei denen die Zahl der im Umgang mit Waffen erfahrenen Menschen erhöht werden sollte, sind aber die unterbesetzten Lehrer-Stellen.