Achtungserfolg gegen Länderspiel

Kabarettist Gunnar Schade deckt bitterböse und gewandt Doppelmoral auf

Schwedt. Gunnar Schade landet Freitagnacht deutlich mehr Treffer beim Publikum als die DFB-Elf im spanischen Tor. Es scheint, als sei dem Aphorismen-Schmied und Pointen-Schläger nichts heilig. Bissig zieht der Kabarettist alles und jeden durch den Kakao. Rechts- und andere Kahle. Politiker und Journalisten. Lehrer und Schüler. Ist ihm nichts heilig? Nicht, wenn Satire moralische Widersprüche offenlegt. Gunnar Schade: „Ein Kabarettist sollte sich nicht über etwas lustig machen, wenn keine moralische Verfehlung vorliegt."

Gunnar Schades Lieblingstaktik auf seinem Satire-Feldzug: Er bläst die Wahrheit auf, bis sie dem Zuhörer um die Ohren fliegt. Kostprobe: ... [Pointen]

Anderes ist sprachlich so scharf geschliffen, dass es schmerzt und das Lachen im Halse abschneidet.

Wer sich dafür interessiert, warum Angela Merkel die DDR vor der radioaktiven Tschernobyl-Wolke rettete und die Kinderbetreuung vor 2000 Jahren im Nahen Osten besser war als heute in Deutschland, sollte einen Blick in Gunnar Schades Buch „Weisheit ist keine Bräunungsstufe“ werfen.

Märkische Oderzeitung, Dietmar Rietz, 26.03.2018

 

Kabarett im Sinne der Gleichberechtigung

Am Frauentag präsentierte die TU llmenau zum 21. Mal ihr traditionelles Frauentagskabarett. Der Autor und Kabarettist Gunnar Schade unterhielt das Publikum im vollen Audimax.

Politik, Gesundheitssystem oder Schönheitsideale – in seinem Bühnenprogramm „Weisheit ist keine Bräunungsstufe“ sprach Gunnar Schade viele Themen an. Immer wieder zählte er Vorurteile auf, die er mit Witz und Biss widerlegte.

Dabei erwähnte er auch Probleme der Gleichstellung, wie ungleiche Bezahlung von Männern und Frauen oder Sexismus im Alltag. „Für mich gehörte die Benachteiligung von Frauen von Anfang an selbstverständlich in mein Programm, schon vor der Metoo-Debatte.“ Seit 2009 tourt er als Kabarettist durch Deutschland. Eine Besonderheit: Seine Texte erscheinen in Buchform.

Das Frauentagskabarett ist jedes Jahr auch eine Gelegenheit, auf das Erreichte in Gleichstellungsfragen zurückzublicken und einen Ausblick auf kommende Projekte zu geben. „Das Schlimmste ist, zu glauben, man hätte die Gleichstellung schon erreicht, müsste nichts mehr machen und sich auf dem Erreichten auszuruhen“, erklärte Nadine Heuchling, Referentin der Gleichstellungsbeauftragten.

„Es geht nicht von heute auf morgen“, meinte Nadine Heuchling. Auch Kabarettist Gunnar Schade macht sich viele Gedanken über Gleichberechtigung. Er kommt zu einem ähnlichen Schluss wie Nadine Heuchling. „Es geht leider viel zu langsam, aber besser als gar nicht. Gleichberechtigung kann nur funktionieren, wenn auch die Männer, etwa in Führungspositionen, umdenken.“

Freies Wort, Eleonora Hamburg, 10.03.2018

 

Freitag Abend gastierte der Kabarettist und Satiriker Gunnar Schade im „Haus des Gastes“. Er war als Gast im Rahmen der Aktionswoche: „Thüringen liest – Netzwerk Bibliothek“ auf Einladung der Bibliothek nach Bad Tennstedt gekommen, um sein Bühnenprogramm: „Nach uns die Vernunft – oder: Intelligenz gibt’s eben nicht als Schnäppchen“ vorzutragen. Der Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt.

„Es freut uns, dass das Interesse der Bürger aber auch der Kurpatienten an kulturellen Veranstaltungen wie dieser so groß ist. Auf diese Besucherzahl hatte ich optimistisch zu hoffen nicht gewagt.“, so Sandra Seidl, Leiterin der Bibliothek und Organisatorin des Kabarett-Abends.

Mit Wortwitz und absolutem Sprachgenie traf Gunnar Schade genau den Geschmack des Publikums und zündete ein Pointenfeuerwerk nach dem anderen.

Hierbei streifte er alle tagespolitischen Themen, aber auch die Rolle der Frau in der Gesellschaft. … [Pointen] Auch die Griechenland-Frage wurde beantwortet, und die Steuerverschwendung in Bezug auf den Berliner Flughafen wurde genauso betrachtet wie die Flüchtlingsdebatte. … [Pointen] In diesem Stil vergingen die eineinhalb Stunden wie im Flug und sorgten für grandiose Unterhaltung.

Mitgebracht hatte der freiberufliche Autor auch sein neuestes Werk: „Weisheit ist keine Bräunungsstufe“, das im Anschluss verkauft und signiert wurde. „Ein unterhaltsamer Abend mit einem Kabarettisten, von dem man hoffentlich in Zukunft noch mehr hören wird“, so das Fazit von Bibliotheksleiterin Sandra Seidl.

TA, 01.11.2017

 

Rappelvolle Bibliothek bei der Lesung von Gunnar Schade

Im Rahmen der Bibliothekswoche fand am 28. Oktober in der Bibliothek Lucka eine Kabarettveranstaltung mit dem Autor und Kabarettisten Gunnar Schade aus Berlin statt. In der bis auf den letzten Stuhl besetzten Bibliothek äußerte sich Gunnar Schade scharfzüngig und geistreich sowohl zum Leben als auch zur Gesellschaft. Seine Texte sind beste Unterhaltung für alle Liebhaber der Sprache und des Humors.

Wer mehr lesen möchte, kann sich ab sofort sein Buch "Nach uns die Vernunft" kaufen. Das Buch enthält von A bis Z brillant formulierte Aphorismen zu allen relevanten Themen, Irrtümern und Vorurteilen.

Osterländer Volkszeitung, Ines Große, 09.11.2016

 

Satire in der Stadtbibliothek

Mit scharfer Zunge nahm Gunnar Schade am Dienstagabend in der Pritzwalker Stadtbibliothek alles und jeden auf die Schippe. Der Satiriker ließ dabei sehr zur Freude seines Publikums kaum etwas vom allgemeinen Weltgeschehen unkommentiert. "Nach uns die Vernunft" heißt sein neuestes Buch, das er an diesem Abend seiner begeisterten Zuhörerschaft in der Stadtbibliothek nahebrachte.

Märkische Allgemeine Zeitung, Bernd Atzenroth, 12.10.2016

 

Spitze Pfeile abgefeuert

Ein Dank an Gunnar Schade, dass er Hellas Theaterclub zur deutsch-türkisch-freien Zone gemacht hat. Der Kabarettist verlor am Samstag kein Wort zu Paschagehabe und zur Freiheit der Satire. Er nahm sie sich und schoss aphoristisch spitze Pfeile mitten in gesellschaftliche Missstände.

Er ließ den Gästen im voll besetzten Club die Atempausen für das Verstehen seiner Pointen in den Nachsätzen und genoss den begeisterten Applaus.

Ganz nahe an der Befindlichkeit der Zuhörer waren Gunnar Schades Aphorismen zur Erziehung und Bildung.

Gunnar Schades pointenreiches Kabarett begeisterte die Gäste in Hellas Theaterclub

Ob Ausländerfeindlichkeit, fehlende Gleichberechtigung, Schuldenkrise, Konsumrausch und Dopingskandale - nichts war vor seinem Sprachwitz sicher. Gunnar Schade wird sich weiter seinen Reim auf gesellschaftliche Ungereimheiten machen. "Ich komme gern wieder", versprach er in den Schlussapplaus hinein.

Elbe-Jeetzel-Zeitung, Maria Horn, 18.04.2016

 

Knappe Worte - reichlich Sinn

Von wegen Kabarett mit Gunnar Schade genießen. Der Wahl-Berliner bot dem Publikum in Kanters Café spitzzüngig die Gelegenheit, gleichzeitig zu denken und zu lachen. Boah eh, Stress!

Puristisch könnte man die Art nennen, wie sich Gunnar Schade seinem Publikum präsentiert: Hose, Hemd, noch nicht einmal ein Jackett am Leib, dafür ein Tablet in der Hand. So setzte er sich auf den Barhocker, den er zwei Stunden nicht verlassen sollte. Sparsam wie sein Äußeres kam auch sein Auftritt daher: Der braucht keine Requisiten, keine Riesengestik oder übertriebene Mimik. Gunnar Schade hat ein viel besseres Arbeitsgerät: das Wort.

Sogar viele Worte, ganze Sätze. Die sind so spitz, als ob er sie gerade bei Deutschlands bestem Werkzeugschleifer in Arbeit gehabt hätte.

Der Kabarettist und Buchautor ließ kein Thema aus: Bildung, Gleichberechtigung, Flüchtlinge, das Gesundheitswesen und die hohe Politik. Wie springende Punkte - also genau das, was sie sein sollen - setzt Gunnar Schade seine Pointen. Sie sitzen so, einem Trefferbild gleich, wie es auch heimische Biathleten nicht besser hinbekommen könnten. Genau auf den Punkt und unheimlich schnell hintereinander herausgefeuert.

Dabei pflegt Gunnar Schade nicht den offenen Witz, der plump bereits nach den ersten beiden Worten erkennbar ist. Nein, seine Klinge ist viel feiner geschliffen, die Pointe kommt erst im zweiten Halbsatz oder besser noch Nachsatz. Manchmal sogar erst im Nachhall, weil keiner der Anwesenden so schnell denken konnte, wie der Kabarettist seine Spitzzüngigkeiten in den Raum schleuderte.

Die Veranstalterinnen Anja und Margot Platta waren sich mit dem Publikum einig: Gunnar Schade ist spitze.

Der Autor des Buches "Nach uns die Vernunft" war eine Bereicherung für Kanters Café. "Er kann wiederkommen", bescheinigte die Veranstalterin Anja Platta dem Aphorismenschreiber.

Für das Privatfernsehen sind seine Auftritte allerdings nicht geeignet. Er kann zwar gut ballern und coole Sprüche klopfen, doch seine Geschosse taugen nicht zum Anbaggern von Frauen, dafür aber zum Lachen und Nachdenken. Doch dafür sind Sendeplätze beim Privatfernsehen rar. So äußert sich Gunnar Schade lieber auf Bühnen wie vorigen Sonntag in Kanters Café: Mit knappen Worten, aber reichlich Sinn.

Freies Wort, Erik Handle am 31.03.2016

 

... Kurz fassen kann sich auch der Autor und Kabarettist Gunnar Schade. Er schreibt Aphorismen. In ein, zwei Sätzen prangert der Berliner ganze Missstände in der Gesellschaft an. Gunnar Schade kritisiert zum Beispiel die negative Einstellung vieler Menschen zur Homosexualität: ... [Pointen]. Mit seinen Aphorismen stellt er solche Missstände auf humorvolle Weise bloß. Die Zuschauer sind restlos begeistert. Und kaufen sich anschließend sein aktuelles Buch: "Nach uns die Vernunft".

WAZ Duisburg, Sarah López, am 16.01.2016 nach dem Autorentreff mit Gigi Louisoder und Gunnar Schade

 

Soziale Themen im Pointenhagel

Schnell und dicht hagelt es Pointen, wenn Gunnar Schade das Publikum an Begegnungen mit Nachbarn, im Gemüseladen und anderswo teilhaben lässt. Man darf sich Gunnar Schade als eine Art Gegenstück zu Mario Barth vorstellen. Während Mario Barth ein komplettes Programm lang immer wieder die gleiche Rakete zündet, wofür er sich eine Menge Zeit nimmt, setzt Gunnar Schade die Zuschauer quasi mit unterschiedlichstem Geschütz unter Dauerbeschuss.

Und es ist äußerst erfrischend, nicht (nur) Schwarz-Weiß-Bilder und Gute-oder Böse-Szenarien vorgesetzt zu bekommen. In unserer komplexen Medien- und Informationswelt werden ja erstaunlich häufig Meinungen als Fakten und Mögliches als alternativlos präsentiert. Da sind Subtilität und Tiefsinn zur Abwechslung willkommen.

Leonberger Kreiszeitung, Michaela Pölsler, am 28.03.2015

 

Ein sehr schüchtern wirkender Autor präsentiert sich dem Hattinger Publikum, so war der erste Eindruck in der Modela am 05.03.2015.

Doch das ist definitiv der Mindesthohn!

Denn spätestens als Gunnar Schade sich erhebt und sein Bühnenprogramm präsentiert, wird klar: Der Mann ist alles andere als zurückhaltend. Von der ersten Silbe an nimmt er seine Zuschauer gefangen, sprüht vor Witz und sorgt für Lacher ohne Ende.

Die Chantals dieser Welt, die Beamten und Politiker - jeder kriegt sein Fett weg. Mal ganz direkt, aber meist auf nicht ganz so offensichtliche Art und Weise. Ulla Stock, einer der zahlreichen Zuhörerinnen, bringt es am Ende des Abends auf den Punkt: "Ja, so manche Pointen müssen erst wirken, das muss man erst mal sacken lassen."

Auch Kinder und das Gesundheitssystem kamen zur Sprache. Gunnar Schade überzeugt durch Vielseitigkeit, gekonnten Vortrag und ein feines Gespür für sein begeistertes Publikum.

Ja, dieser Mann passt sogar in eine Modeboutique in der Hattinger Altstadt.

Es war ein Abend voller Satire und Kabarett. Das war mehr als der Mindest-Hohn, das war Unterhaltung pur!

WAZ Essen, Lokalkompass, am 06.03.2015

 

Guben: Der Kabarettist Gunnar Schade hat sein Publikum im WerkEins des Fabrikvereins begeistert. Humorvoll und tiefsinnig nahm er das Leben in Deutschland aufs Korn.

... [Pointen]

Der Kabarettist erntete für seine wortgewandten Kunststücke jede Menge Applaus.

Lausitzer Rundschau, 01.11.2014


Grimmiger Hohn

[Foto] Gunnar Schade präsentierte im Too Dark sein Programm "Das ist der Mindest-Hohn" und begeisterte damit das Publikum.

An diesem Abend hätte sicher auch noch Uli Hoeneß seine Freude gehabt, denn Gunnar Schade gab im Too Dark Tipps, die selbst Deutschlands derzeit bekanntesten Steuersünder in großes Erstaunen versetzt hätten. Mit Schönheitsoperationen geht da zum Beispiel einiges.

"Das ist der Mindest-Hohn" lautet der Titel des Programms, das der Wahl-Berliner derzeit auf die Bühne zaubert. Ohne Steuersünder ist ein Kabarettprogramm in diesen Tagen undenkbar, und so handelte Gunnar Schade das Thema auch gleich am Anfang nicht nur gekonnt und routiniert, sondern auch mit offensichtlich eigener Freude ab.

Der Mindesthohn trifft jedoch nicht nur große Namen. Es sind vor allem die kleinen Dinge des Alltags, die Gunnar Schade aufs Korn nimmt. Besonders hat es ihm sein spielsüchtiger, verfetteter Nachbarsjunge angetan, den er kabarettistisch Baby-besittet und der ganz schnell zur Projektionsfläche für zivilisatorische Fehltentwicklungen wird. Ob es Bewegungsmangel oder Spielsucht ist - die Jugend von heute ist halt auch nicht mehr das, was sie noch nie war.

Bekommt der Nachbarsjunge sein Fett noch ironisierend und mit einer winzigen Prise Verständnis ab, dann zeigt Gunnar Schade auf anderen Themengebieten, dass er auch richtig böse und kreuzärgerlich werden kann. Das gilt zum Beispiel für Nazis, die er sich in seinem Programm mit grimmiger Lust zur Brust nimmt.

Alles in allem bescherte Gunnar Schade mit seinem "Mindest-Hohn" einen sehr unterhaltsamen Abend. Sein Programm gehört im übrigen zu dem Versuch, im Too Dark den Montagabend als Kleinkunstabend zu etablieren. Mit weiteren Künstlern dieser Größenordnung sollte das doch bald gelingen.

KuK, Berlin am 07.04.2014