Aktuelles - Satire-Blog

27.04.2020

Du, Xavier Naidoo, verbreitest schon seit vielen Jahren Verschwörungstheorien von Reichsbürgern und leugnest nun zudem die Existenz des Coronavirus. Dabei bist gerade Du der beste Beweis für die Existenz des Coronavirus, denn dieses verursacht nachweislich auch Hirnschäden.

Deine Ankündigung, Dich aus der Unterhaltungsbranche zurückzuziehen, ist dennoch bedauerlich. Dein Gesang ist das bisher einzige Mittel, um das Coronavirus vertreiben zu können.

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PS: Zu der Frage, ob sich Xavier Naidoo aus der Unterhaltungsbranche zurückzieht: In einigen Artikeln, unter anderem im Tagesspiegel, steht Xavier Naidoos Ankündigung, er wolle sich aus der Unterhaltungsbranche zurückziehen, denn er sehe seine Aufgabe stattdessen darin, „die Leute aufzuklären“.

Es sei dahingestellt, ob er fortan keine Konzerte mehr gibt. Offensichtlich hingegen ist, was Xavier Naidoo unter Aufklärung versteht: So unterstützt er derzeit sehr intensiv den Reichsbürger und ehemaligen NPD-Politiker Rüdiger Hoffmann, der öffentlich verbreitet, Deutschland sei von fremden Mächten besetzt und solle von „subhumanen Völkerschaften überrannt“ werden.

Xavier Naidoo bekennt sich zudem zu der Verschwörungstheorie (siehe Tagesspiegel), wonach weltweit Kinder systematisch gefoltert werden, um in ihren Körpern ein Adrenalin-Abbauprodukt zu produzieren, das Hillary Clinton und „anderen Satanisten“ als Verjüngungselixier dient.

Wissenschaftler – um wieder zu Tatsachen zurückzukehren – haben übrigens herausgefunden, dass Xavier Naidoo mit seinen Liedern die Absicht hat, bei Menschen den präfrontalen Cordex (den Sitz der Vernunft) in einen Semmelknödel umzuwandeln, damit die Menschen für solch unfassbar dämliches Geschwurbel offen sind … :-)

25.04.2020

Du, Donald Trump, hast vorgeschlagen, Menschen zum Schutz gegen das Coronavirus Desinfektionsmittel zu injizieren. Eine geniale Idee. Und gegen Autounfälle schützen sich Menschen am besten durch eine Impfung mit Bremsflüssigkeit.

24.04.2020

Ihr Lieben,

die Bundesregierung hat prinzipiell zwei Möglichkeiten, der von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Kunst- und Kulturbranche zu helfen: Sie kann Künstlern und Kulturschaffenden, die wegen der Schließung von Clubs, Theatern und Kabaretts derzeit keine Einnahmen haben, eine ausreichende finanzielle Unterstützung zukommen lassen, wie sie es bei anderen Branchen auch getan hat.

Oder sie kann die Öffnung von Clubs, Theatern und Kabaretts unter Einhaltung der derzeit geltenden Sicherheitsregeln erlauben, damit Künstler und Kulturschaffende ihr Einkommen aus eigener Kraft sichern.

Die Bundesregierung tut nichts von beidem.

Vielleicht beruhigen sich die zuständigen Minister mit der Tatsache, dass ihnen wegen ihres Daueraufenthalts in den Darmwindungen der Großindustrie- und Bankenbosse der Kulturgenuss ohnehin verwehrt bleibt.

Auf jeden Fall ist es an der Zeit, der Bundesregierung bewusstzumachen, dass auch Künstler – obwohl sie meist von Photosynthese leben – zu den Menschen gehören.

Unabhängig davon, macht Ihr keinen Fehler, wenn Ihr die von Euch favorisierten Autoren, Musiker oder Veranstalter unterstützt. Ihr werdet doch nicht zum Beispiel das Rockkonzert vergessen haben, bei dem Ihr das erste Mal mit Eurer derzeitigen Lebensgefährtin bzw. mit Eurem derzeitigen Lebensgefährten gevög... – über Mehrheitswahlrecht versus Verhältniswahlrecht diskutiert habt.

@Kultur-ist-ein-Menschenrecht

23.04.2020

Derzeit wird darüber diskutiert, die Bundesliga-Saison ab 9. Mai dieses Jahres fortzuführen. Dafür, dass die wegen des Coronavirus geltenden Sicherheitsregeln eingehalten werden können, sprechen die Aufnahmen von HSV-Spielern, die ihren Gegenspielern ohnehin immer mit einem Abstand von mindestens 1,5 Metern hinterherhecheln und bei all ihren Bundesligaspielen eine (Sauerstoff-)Maske tragen.

23.04.2020

Die von Herrn M. empfundene Zumutung, in der Öffentlichkeit eine Maske tragen zu müssen, wich bald einer viel größeren Freude, als er mit seiner Maske und seinem damit verbundenen Groll drohend und wild gestikulierend eine Bankfiliale betrat und die Angestellten ihm daraufhin bündelweise Geld in seine Einkaufstasche stopften ...

@always-look-on-the-bright-side-of-life